P-waves, S-waves, and surface waves — how earthquake energy travels
Seismische Wellen sind elastische Wellen, die Erdbebenenergie durch die Erde transportieren. Sie unterteilen sich in Körperwellen (die sich durch das Erdinnere ausbreiten) und Oberflächenwellen (die sich entlang der Oberfläche ausbreiten). Körperwellen gibt es in zwei Arten: P-Wellen (primär/komprimierend): am schnellsten, ~5–8 km/s. Die Bewegung der Teilchen erfolgt parallel zur Wellenrichtung, wie bei Schallwellen. P-Wellen breiten sich durch Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase aus. Auf Seismogrammen treffen zuerst P-Wellen ein. Der Mensch spürt einen plötzlichen vertikalen Ruck. S-Wellen (Sekundär/Scherwelle): ~3-5 km/s. Die Teilchenbewegung erfolgt senkrecht zur Wellenrichtung. S-Wellen können sich nicht durch Flüssigkeiten ausbreiten (wichtiger Beweis dafür, dass der äußere Kern der Erde flüssig ist). S-Wellen verursachen stärkere Erschütterungen und verursachen typischerweise mehr Schaden als P-Wellen. Oberflächenwellen breiten sich am langsamsten, aber mit größten Amplituden entlang der Erdoberfläche aus und verursachen die größte Zerstörung: • Liebeswellen: horizontale Scherung, seitliche Erschütterungen • Rayleigh-Wellen: elliptische Bewegung wie Meereswellen, rollende Bewegung Seismologen verwenden P-S-Ankunftszeitunterschiede, um die epizentrische Entfernung zu berechnen. Dies ist das Prinzip der P-S-Entfernungsrechner: Jede Sekunde Zeitunterschied entspricht etwa 8 km Entfernung. Global Earthquake Monitor – Seismische Echtzeitdaten in 14 Sprachen. Informationen zu den Datenschutzbestimmungen. Daten: USGS. Diese Website verwendet Cookies von Google, um die Qualität ihrer Dienste bereitzustellen und zu verbessern und den Datenverkehr zu analysieren. Habe es! (function(){if(!localStorage.getItem('eq-cookie'))document.getElementById('eqCookie').classList.add('show')})()